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Chronik St. Hubertuszug „Edelwild“
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Am 30 November 1980 trafen sich in der Gaststätte Hamacher (heute Narzissenhof) 7 junge Männer, Karl Georg Michels, Wilfried Odenthal, Markus Reiners, Herbert Jahnz, Ralph Hendgen, Christoph Gretzki, und Oliver Ketterer, um einen neuen Hubertuszug zu gründen. Ebenso waren der amtierende Hubertuskönig Fritz Jahnz, der Reuschenberger Schützenkönig Heinz Schmidt und der Major der Hubertusschützen Peter Tönessen, bei dieser Versammlung anwesend. Es wurde schnell klar das die jungen Männer entschlossen waren das Brauchtum in Reuschenberg zu pflegen und weiter zu führen. Nachdem man sich auf den Zugnamen „Edelwild“ geeinigt hatte wurde die erste Zugführung gewählt, die wie folgt aussah: Olt. Karl-Georg Michels, Lt. Wilfried Odenthal, Fw. Herbert Jahnz. |
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Nach der Gründung des Zuges dauerte es nicht lange bis sich 3 weitere Männer dem Zug anschlossen, da die Gründungsmitglieder schon in der Schule viele Freunde hatten die Interesse für das Schützenwesen zeigten. Es waren dies, Ralf Bemberg, Klaus-Peter Schrimpf und Holger Will. Und so kam es das beim ersten Schützenfest bereits 10 Schützen dem Zug angehörten . Im August 1981 kam es dann zu einem tragischen Zwischenfall, als Oliver Ketterer im Urlaub tödlich verunglückte. In den folgenden Jahren verlor der Zug noch zwei weitere Mitglieder: Holger Will und Sascha Mrotzeck. Trotz dieser traurigen Ereignisse schaffte es der Zug immer wieder sich neu zu entwickeln. Im Jahr 1982 gab es den ersten Zugbefehl, dieser war allerdings noch handschriftlich, da der technische Fortschritt im Zug noch auf sich warten ließ. Irgendwann im Jahre 1985 beschlossen die Kameraden eine Großfackel zu bauen. Sie hatte das Thema „ Schützen im Jahr 2000“. Diese sah natürlich anders aus als wir uns das heute vorstellen würden. Nach dem Erfolg der Fackel beschloss der Zug alle zwei bis drei Jahre eine Großfackel zu bauen. Inzwischen hat der Zug bereits 8 dieser Großfackeln gebaut. |
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Zum 10- jährigen Bestehen des Zuges 1990 entstand der Plan mal etwas Großes auszuprobieren. Eine einwöchige Zugtour nach Lloret de Mar. Diese wurde auch ein großer Erfolg. Bis heute ist der Zug 15mal auf einer Zugtour gewesen, mit großer Freude und Spaß. Unter anderem war der Zug in Finnland, Holland, Spanien,Bad Reichenhall,sowie an der Mosel und im Sauerland. Des weiteren hielten wir in diesem Jahr eine Jubiläumsfeier ab, zu der wir auch erstmalig unsere passiven Mitglieder einluden..Auch diese Feierlichkeit wurde ein voller Erfolg. Bis heute zeichnet sich der Zug dadurch aus das er gerne und viel feiert, was sich natürlich stets positiv auf die Freundschaft und Kameradschaft im Zug auswirkt. Allerdings brachte uns dies auch ab und an in Verruf da einige mehr feierten als ihnen und anderen recht und lieb war. |
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auch dies brachte uns in unserer Kameradschaft weiter und mit jeder Feier
wurde unser Zug mehr und mehr wie eine große Familie was bis heute noch
anhält. Trotz alledem kamen und gingen im Verlaufe der letzten nunmehr 22
Jahre insgesamt 41 Mitglieder.Im Jubiläumsjahr des Reuschenberger Hubertuscorps
stellt der Zug 12 aktive Mitglieder .Dies sind: Olt. Sascha Derendorf; Lt.
Andreas Roszak; Fw. Hans-Dieter Grau; Adjutant & Gründer Herbert Jahnz;
Helmut Kauschka; Markus Moll; Klaus-Peter Schrimpf; Uli Johannes; Heiko
Hütten; Thomas Wiese; Jochen Schmitz und Robert Allroggen.
Eine weiteres großes Ereignis im Zug ist die alljährliche Ermittlung des Zugbesten.Dies wurde bisher 19mal durchgeführt.. Bis ins Jahr 2000 wurde der Zugbeste immer traditionell ausgeschossen. Seitdem wird der Zugbeste in einer Art „Spiel ohne Grenzen“ ermittelt. Es werden 10 Spiele jeglicher Art ausgesucht und der Gesamtsieger ist automatisch Zugkönig. Dies ist hat sich seither als eine Feier der Superlative bewährt .Seit 1991 stellt der Zug „ Edelwild“ den Adjutanten des Corps, was diesem auch heute noch viel Freude bereitet Ebenso stellen wir seit einigen Jahren den zweiten Schießmeister des Corps, und auch sonst sind wir im Corps sehr engagiert. Allerdings ist es dem Zug erst jetzt, im Jahr des Corpsjubiläums,gelungen den |
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Hubertuskönig zu stellen. Dieses ist Helmut III Kauschka. Wir hoffen dass wir in den nächsten Jahren dieses große Ereignis noch öfter feiern können.
Der Hubertuszug Edelwild hofft auf noch viele weitere Jahre seines Bestehens, um weiterhin erfolgreich in Freundschaft & Kamerad-schaft, mit dem Zug und Dem Hubertuscorps zu arbeiten und feiern zu können. |